Kindergarten Konzept








Konzeption

Wir begrüßen Euch recht herzlich im Kindergarten St. Marien!
Auf den folgenden Seiten erfahrt Ihr alles über unseren Kindergarten, unsere Kinder, unsere Erzieherinnen, unseren Tagesablauf, über Projekte, Aktionen und Veranstaltungen. Weiterhin wollen wir Einblick in unsere Ziele und tägliche Arbeit geben.
Wir betreuen Kinder von 0-6 Jahren und Schulkinder vor und nach dem Unterricht, sowie in der Ferienzeit.

Wir sind ein evangelischer Kindergarten, deshalb sind die Beziehungen zu Gott, zum Nächsten und zu mir selbst grundlegende Elemente unserer Arbeit.
Als Grundgedanken unserer Konzeptionsüberlegungen erkennen wir das Doppelgebot der Liebe, wie es Jesus ausgesprochen hat:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzen Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst. |
Lukas, Kapitel 10,25-28

1982 wurde unser Kindergarten zweigruppig eröffnet. Im April 1991 wurde er
auf vier Gruppen erweitert. Ab September 2010 ist ein Teil des Kindergartens
zur Kindergrippe umgebaut worden.
Wir können den Kindern viele helle Räume bieten, in denen sie sich ausleben,
spielen und lernen können.





Der bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in
Tageseinrichtungen ist die gesetzliche Grundlage unserer Arbeit.
Wir geben in unserem Haus den Kindern den nötigen Raum sich wohl zu
fühlen, sich zu entfalten und somit die Möglichkeit ihrer Haupttätigkeit, dem
freien oder angeleiteten Spiel, nachzukommen. In diesem setzen sich unsere
Kinder mit ihrer Umwelt auseinander, sie verarbeiten ihre Erlebnisse und
Gefühle. Wir nutzen das Spiel als Grundform des Lernens in unserem
Kindergarten. Deshalb geben wir dem Spiel im gesamten Tagesablauf viel
Raum und Zeit.

Jedes Kind ist eine Persönlichkeit, hat bestimmte Fähigkeiten und wird so wie
es ist mit seinen Interessen und Neigungen anerkannt und geachtet. Diese
Fähigkeiten und Fertigkeiten, die das Kind in das Gruppenleben einbringen
kann, werden von der Erzieherin bewusst aufgegriffen und zur Gestaltung des
Kindergartenalltages genutzt. Dadurch baut es ein hohes Selbstvertrauen auf.
Die Kinder erhalten in unserer Einrichtung möglichst oft Gelegenheit, selbst zu
entscheiden, was sie tun und wie sie es tun wollen. Wir erarbeiten dies in
kleinen Gesprächsrunden. Allerdings bestimmen auch feste Normen und
Regeln den Ablauf in unserem Kindergarten. Mit Kinderkonferenzen erarbeiten
wir diese gemeinsam mit den Kindern. Dadurch sollen diese erarbeiteten
Regeln ihnen bekannt sein und eingehalten werden. Somit gelangen sie in
kleinen Schritten zur Selbständigkeit.
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Ein Kind, das ständig kritisiert wird, lernt vor allem zu verurteilen. Ein Kind, das Feindseligkeiten erfährt, wird streitsüchtig werden. Ein Kind, das Schmach erleidet, wird in Schuldgefühlen leben. Ein Kind das ermuntert wird, wird vertrauen haben. Ein Kind, das man lobt, lernt selbst etwas zu schätzen. Ein Kind, das im Spiel Regeln beachten lernt, wird im Leben wissen, was Gerechtigkeit ist. Ein Kind, das Sicherheit und Geborgenheit erlebt, wird spüren, was Vertrauen ist. Ein Kind, das spürt, was Vertrauen ist, wird anderen mit Vertrauen begegnen können. Ein Kind, dem man mit Freundschaft begegnet, Ein Kind, das sich angenommen weiß, wird die Wirklichkeit der Liebe erfahren.
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(Gedanke aus dem Schwedischen)
Kinder lernen in der Kindergartengruppe Andere zu achten, in ihrem
Anderssein anzunehmen, wertzuschätzen, zu sehen, was sie brauchen. Sie
lernen sich in das soziale Gefüge zu integrieren. Wir helfen dazu durch
Gespräche und aufmerksames Beobachten, gehen individuell auf Konflikte ein
und sorgen für eine gute, offene Atmosphäre. Durch das Vorbild der
Erwachsenen, ihren Umgang miteinander und den Kindern lernen sie
christliche und gesellschaftliche Werte, sowie Gruppenfähigkeit zu entwickeln.
Sie lernen dadurch zu sagen:
Du hast auch Gaben und Fähigkeiten und ich lerne diese zu sehen, zu achten und zu schätzen. Du hast Schwächen. Ich lerne mich mit ihnen auseinander zu setzen, sie zu tolerieren und nicht auszunutzen. Du bist wichtig für unsere Gruppe – wie ich. Du hast eine andere Meinung. Ich lerne mit dir fair zu streiten. Dir wurde von mir wehgetan. Ich bitte um Entschuldigung. Du hast einen großen Wunsch. Ich kann auch nachgeben. Wir sind verantwortlich füreinander. Wir übernehmen Verantwortung unserem Alter entsprechend. |
Die Kindergartenzeit soll für unsere Kinder eine Zeit des Spielens, des
Lernens und des Erlebens sein. In dieser Phase sind die Erzieherinnen
Partner der Kinder. Den Kindern soll bewusst werden, dass Erwachsene nicht
fehlerlos sind, immer wieder nachlesen und nachfragen müssen, aber auch
von Kindern lernen können.
Auf die Kinder wirken viele verschiedene Einflüsse aus dem tägliche Leben
und der Umwelt ein. Diese Eindrücke und Erlebnisse, die die Kinder erhalten,
gilt es für uns aufzugreifen, um sie mit ihnen gemeinsam zu verarbeiten.
Selbstverständlich ist das Alter der Kinder maßgebend, wie diese Eindrücke,
Erfahrungen und Erlebnisse verarbeitet und weiterentwickelt werden.
Unsere Aufgabe besteht darin die folgenden Themenbezogene Bildungs- und
Erziehungsbereiche altersentsprechend aufzuarbeiten und den Kindern
spielerisch zu vermitteln.








Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche
Kinder lernen bei uns im Kindergarten, dass es in der Welt mehr gibt als Ich
und Du und Wir. Sie erfahren, dass sie ein von Gott geliebtes Kind sind.
Durch unsere Achtung und Liebe erfahren die Kinder Zutrauen zu der Güte
Gottes. Wenn wir biblische Geschichten erzählen und danach handeln,
lernen die Kinder, dass diese wichtig sind und eine besondere Bedeutung für
unser Leben haben.
Die täglichen Gebete geben uns Kraft im Tagesablauf. Sie helfen den
Kindern Misslungenes neu anzupacken und mit schwierigen Situationen
umzugehen. Durch das Gebet können die Kinder die Grundhaltung des
Dankens und Bittens entdecken und weiterentwickeln.
Religiöse Feste sind ein wichtiger Höhepunkt im Kindergartenjahr, deshalb ist
uns eine aktive Einbindung des Kindergartens in das Gemeindeleben St.
Marien sehr wichtig. Wir stehen anderen Religionen offen gegenüber.

Die Sprache ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen bzw.
beruflichen Erfolg und für die spätere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Deshalb legen wir in unserer pädagogischen Arbeit besonderen Wert auf
altersspezifische und entwicklungsfördernde Spracherziehung. Gespräche,
Bilderbücher, Theaterspielen, Reime, Gedichte und Lieder helfen uns bei der
Verwirklichung dieser Aufgabe.
Kinder nicht deutschsprachiger Eltern geben wir die Möglichkeit sich aktiv in
den Kindergartenalltag einzubringen und sprachlich so gut wie möglich auf die
Schule vorzubereiten. Ab September 2008 haben alle Kinder die Möglichkeit
die englische Sprache spielerisch kennen zu lernen. Wir arbeiten nach dem
Programm Hip-Hip-Hooray.








In der Welt der Kinder lassen sich überall Mathematik, Geometrische
Formen, Zahlen und Mengen entdecken. So werden bereits unsere Kleinsten
mit einfachen, mathematischen Elementen spielerisch gefördert, die bis zum
Schuleintritt mit allen Sinnen vertieft werden.
Durch das Experimentieren mit Zahlen wird ein kreativer und freudiger
Umgang mit „Mathematik“ entwickelt.

Naturwissenschaften und Technik prägt unser tägliches Leben. Kinder
zeigen hohes Interesse an Alltagsvorgängen der belebten und unbelebten
Natur und Technik. Durch attraktive Lernangebote, wie Beobachten,
Experimentieren und Forschen wollen wir die Neugierde und den
Wissensdrang aufgreifen und aufrechterhalten. Fragen der Kinder (Wieso ist
dies so, warum schmilzt das Eis...) begegnen wir mit unseren Kenntnissen
und versuchen gemeinsam mit den Kindern Zusammenhänge zu erkennen
und zu verstehen.

Zu Umweltbezogenen Denken und Handeln werden die Kinder in unserer
täglichen Arbeit angehalten. Umwelterziehung berührt viele Lebensbereiche
von der Naturbegegnung über Gesundheit und Werthaltungen bis hin zum
Freizeit- und Konsumverhalten. Durch ausgewählte Erlebnisse, Projekte und
Exkursionen erfahren die Kinder mit allen Sinnen die Umwelt als unersetzlich
und verletzbar wahrzunehmen. Dabei soll den Kindern
Verantwortungsbewusstsein und das Bedürfnis die Natur zu schützen
herausgebildet werden.

In unserer modernen Gesellschaft werden unsere Kinder von klein auf mit
Informations- und Kommunikationstechnik und Medien konfrontiert.
Medienmittel werden bei uns nach Bedarf eingesetzt (z.B. CDs, Video und
Fernsehgeräte, Diaprojektor, Bücher). Wir bieten ihnen regelmäßig
Gelegenheit die Erfahrungen, die sie außerhalb der Tageseinrichtung machen,
kindgemäß zu verarbeiten. Zum Beispiel im Gespräch, im Rollenspiel,
Theaterspiel, Malen und Zeichnen.

Die ästhetische Bildung stellt die Erfahrung mit allen Sinnen in den
Mittelpunkt, denn lernen mit allen Sinnen ist die Grundlage von Bildung. Wir
geben den Kindern genügend Zeit, Raum, Möglichkeiten und Anreize ihre
Vorlieben, Begabungen und Interessen zu entdecken, auszuleben und zu
vertiefen.
Durch Neugier, Freude am schöpferischen Tun, Entwicklung von Phantasie,
Ausprobieren von verschiedenen Materialien können die Kinder sich selbst
erfahren, die eigenen Stärken und Schwächen erkennen und annehmen.
Mimik, Gestik, Sprache, Bewegung und Tanz, künstlerisches Gestalten,
Singen und Musizieren sind Ausdrucksformen dieses schöpferischen Tuns.

Auch Musik ist ein ideales Medium für Kinder sich mitzuteilen, Gefühle und
Gedanken zu äußern, aber auch emotionalen Belastungen Stand zu halten.
Deshalb ist es uns ein Bedürfnis täglich Musik vielseitig erlebbar zu machen.
Das heißt für uns Singen, Tanzen, Instrumente kennen lernen (körpereigene
und Orff-Instrumente, Gitarre, Flöte etc.) Musik hören, rhythmisches Bewegen,
Malen nach Musik, erste Begegnung mit Noten. Für dieses beispielhafte
musikalische Wirken wurde uns im Juni 2004 vom deutschen Sängerbund die
Auszeichnung „Felix – Wir singen gerne“ überreicht. 2007 wurde diese
Auszeichnung verteidigt und an uns vergeben.

Für Gesundheit und Wohlbefinden der Kinder ist Bewegung unerlässlich. Im
gesamten Tagesablauf bemühen wir uns den natürlichen Bewegungsdrang
der Kinder gerecht zu werden. Durch die täglichen körperlichen Aktivitäten
schulen wir den Gleichgewichtssinn, die Körperbeherrschung, Fein- und
Grobmotorik, Kraft, Schnelligkeit, Koordinationsfähigkeiten unserer Kinder. Mit
unseren guten Bedingungen, wie ein Turnraum mit vielseitigen Turngeräten,
Bewegungszimmer mit Ballbecken und Kletterwand, Rutsche im Haus und
einem großzügig angelegtes Außengelände mit verschiedenen Spiel- und
Turngeräten sind beste Voraussetzungen geschaffen.

Gesundheit ist ein Zustand von körperlichen, seelischen, geistigen und
sozialen Wohlbefinden. Während der Kindergartenzeit entwickeln wir
grundlegende Einstellungen und Gewohnheiten für gesundes bzw.
ungesundes Verhalten. Unsere Kinder lernen, was gesunde Ernährung heißt,
wie wichtig es ist sich zu bewegen und die Verantwortung für seinen eigenen
Körper und eigene Gesundheit zu übernehmen. So wollen wir späteren
Gesundheitsproblemen wie Übergewicht, Suchtgefahr oder
Bewegungsmangel vorbeugen. Außerdem beteiligen wir uns am dem
Programm Tiger-Kids.
Gesunde Körperpflege und Hygiene sollen die Kinder als
Selbstverständlichkeit verinnerlichen (Hände waschen nach dem
Toilettengang, Abwaschen von Geschirr uvm.). Verantwortlich für den Schutz
und die Gesundheit der Kinder sind immer die Erwachsenen, nie die Kinder
selbst, so streben wir auch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den
Eltern an.
Der pflegerische Bereich ist besonders wichtig für das körperliche und
seelische Wohlbefinden des Kindes. Eine volle Windel oder ein wunder Po
können jede Freude nehmen. Wir sind stets bemüht dem entgegen zu wirken.
Beim Wickeln, Begleitung und Hilfe beim Toilettengang oder Töpfchenbesuch
entsteht ein intimes Verhältnis von Erzieherinnen und Kind, das Geborgenheit
und Vertrauen zueinander vermittelt. Dieser zwischenmenschliche Kontakt
erleichtert dann auch das „Sauberwerden“.





Beobachtungen von Lern- und Entwicklungsprozessen
In unserem Kindergarten werden für jedes Kind regelmäßig und gezielt
Beobachtungen durchgeführt .Diese geben uns Einblick in die Lern- und
Entwicklungsprozesse der Kinder. Ergebnisse werden in Beobachtungsbögen
festgehalten, diese bilden die Grundlage im Gespräch mit den Eltern und bei
Bedarf mit anderen Kooperationspartnern (Schule, mobiler
sonderpädagogischer Dienst).

Lena, 3 Jahre

Lara, 4 Jahre

Jan, 5 Jahre

Leonie, 6 Jahre







Alle Begleiter im Lernprozess unserer Kinder
Unser Team besteht, zurzeit aus sechs Erzieherinnen und fünf
Kinderpflegerinnen. Die Leiterin unseres Kindergartens ist Frau Simone
Schindhelm und stellvertretende Leiterin Frau Annegret Reuter. Um unsere
Qualität möglichst gut zu sichern, nutzen wir die Stärken jeder einzelnen
Mitarbeiterin. Das gesamte Team trifft nach Möglichkeit alle Entscheidungen
gemeinsam. Dabei werden alle Meinungen berücksichtigt, diskutiert und
überlegt. Bei unterschiedlichen Vorschlägen wird demokratisch abgestimmt.
Entscheidungen sind änderbar und sollen immer zum Wohle der Kinder sein.

Fort- und Weiterbildung werden von jeder Kollegin mindestens 1-2 mal im Jahr
wahrgenommen. Dabei bemühen wir uns in den unterschiedlichen
themenbezogenen Bildungs- und Erziehungsbereichen unsere Kenntnisse zu
erweitern und zu vertiefen. In anschließender Reflexion tauschen wir in den
Teamsitzungen die erworbenen Erkenntnisse aus.
Fortbildungsthemen des letzten Jahres:
- Ernährung – Tiger Kids (Projekt der AOK)
- Energieerlebnisse
- Kleine Welt ganz groß- Umgang mit dem Mikroskop
- Mit Kindern tüfteln - Natur, Technik und Spiel
- Die Welt ist kunterbunt- Farben und Licht
- Förderung der Resilenz bei Kleinkindern
- Erste Hilfe Kurs
- Wie kommt der Wurm in den Apfel
- Verschiedene Kinderliedermacher mit musikalischer Anregung
- Buchhandlung Riemann- Buchneuvorstellungen
- Von den Tönen -laut und leise
- Logopädie- Erkennung von Sprachschwierigkeiten- was können wir tun
- Kleine Tiger wollen toben- Bewegungspädagogik
- Hip-Hip-Hooray
Träger unseres Kindergartens ist die Evangelische Kirchengemeinde
St.Marien-Einberg. Ansprechpartner und Vorgesetzter ist Pfarrer Winfried
Rucker. Um eine kontinuierlich und konstruktive Zusammenarbeit zu
gewährleisten besteht ein Kindergartenausschuss, der sich regelmäßig trifft
und entsprechend Beschlüsse fast. Ideen und Vorschläge zur Verbesserung
unserer Arbeit werden vom Kindergartenausschuss offen entgegengenommen
und realisiert.

Pädagogische Arbeit zum Wohle des Kindes kann nur in Kooperation mit den
Eltern gelingen. Deshalb streben wir eine offene und vertrauensvolle
Zusammenarbeit mit allen Eltern an. Die Hauptverantwortung für die Bildung
und Erziehung der Kinder bleibt in den Händen der Eltern – Wir arbeiten
familienergänzend.
In unserem Haus besteht ein Elternbeirat als Vermittler zwischen Eltern und
Kindergarten. Wir bemühen uns aus jeder Gruppe 2 Vertreter für diese Arbeit
zu gewinnen.
Wir sind aber an der Meinung aller Eltern interessiert. Sie können
Vorstellungen, Wünsche, Verbesserungsvorschläge und Beschwerden offen
äußern. Diese Anregungen werden im Team aufgenommen und mit dem
Elternbeiratsmitgliedern diskutiert und ausgewertet. Selbstverständlich
erläutern wir ihnen auch, wenn es nicht mögliche ist ihre Wünsche zu
verwirklichen.
Zufriedenheit unserer Eltern wird in unserem Haus groß geschrieben:
- tägliche Kontaktpflege - schriftliche Elternbefragung - offene Elternbetreuung- schnuppern für Kleinkinder - jeden 1. Mittwoch im Monat - bei Projekten das Können der Elternschaft aktivieren und mit einbeziehen - Eltern haben die Möglichkeit zu Gesprächen, in denen sie Einblick in die Entwicklung und das Lernen ihrer Kinder im Kindergarten bekommen. |
Der Elternbeirat







Eine außerfamiliäre Betreuung der Kinder ist in heutiger Zeit immer mehr
erforderlich und notwendig. Wir stellen uns dieser Zukunftsaufgabe.
Für Kinder und Eltern ist die erste Zeit in der Kindertageseinrichtung oft mit
starken Gefühlen, nicht selten auch mit Stress verbunden. Entscheidend ist,
dass feinfühlig auf das Bindungsbedürfnis der Kinder reagiert wird. Deshalb
bieten wir eine harmonische Gruppenatmosphäre und eine sichere Bindung zu
den Erzieherinnen. So können die Kinder ihre neue Umgebung erforschen,
Beziehungen zu anderen Kindern und Erzieherinnen aufbauen.

Die Eingewöhnungszeit unserer Kükengruppe gestaltet sich im Gegensatz zu
den Regelgruppen etwas anders.
Gerade Kleinkinder brauchen bei der Trennung von den Eltern einen
liebevollen Kontakt und Zuwendung um sich in die neue Situation
einzugewöhnen. Wir bieten ihnen die Möglichkeit die ersten Tage
stundenweise mit ihrem Kind zu erleben. So können die Kinder sich langsam
vom Familienalltag in den Kindergartenalltag eingewöhnen.
Jeden 1.Mittwoch im Monat finden Schnuppernachmittage statt.
Die Vorbereitung der Kinder auf die Schule beginnt bereits mit der Aufnahme
in den Kindergarten. Während ihrer gesamten Kindergartenzeit fördern wir die
Kommunikationsfertigkeit, Problemlösefertigkeit, Strategie der
Stressbewältigung, Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen und positive
Einstellung zum Lernen.
Besonders im letzten Kindergartenjahr gewährleisten wir durch Elternabende,
gemeinsame Projekte, gegenseitige Besuche, den Austausch und den
Übergang zur 1. Klasse. Interesse, Vorfreude und damit Bereitschaft zu
wecken ein Schulkind zu werden sind ein wichtiges Ziel.
Wir sehen uns als Partner der Schule.
Kindergarten und Grundschule sowie Erzieherinnen und Lehrer/innen
profitieren voneinander- jede Einrichtung zeigt Kooperationsbereitschaft durch
direkte Ansprechpartner.

Unsere Kindereinrichtung ist vernetzt mit den kulturellen, sozialen und
medizinischen Einrichtungen und Diensten in der Kirchengemeinde und der
Stadt Rödental.

Unsere Konzeption ist ein ständig aktuelles Arbeitsmaterial, deshalb muss
diese immer wieder überarbeitet werden.
Stand April 2011